Blinde + sehbehinderte Gäste

Das Gelände verfügt über kein Blindenleitsystem. Wir empfehlen daher eine Begleitperson.

Die Gebäude sind nicht immer gut ausgeleuchtet, um die Authentizität des Gebäudecharakters zu erhalten. Die Ausstellungen befinden sich häufig hinter Glas. In einigen Gebäuden sind ganze Zimmer durch eine Glaswand abgetrennt, durch die die Einrichtung betrachtet werden kann.

Die Zimmerdecken der Gebäude sind oftmals sehr niedrig. An einigen Stellen wurden bereits Polster an Deckenbalken angebracht, um Kopfverletzungen zu vermeiden.

In den Häusern befinden sich teilweise alte Gerätschaften und Einrichtungsgegenstände, die berührt werden können, wie zum Beispiel historische Betten und Stühle, Töpfe, Bottiche und Herdstellen.

In jeder Baugruppe gibt es eine Taststation. Sprechen Sie bitte die Servicekraft an. Sie wird Ihnen gerne das Tastmodell eines Hofes geben und Ihnen den Hof beim Tasten erläutern.

Zusätzliche Informationen zum Fachwerkbau können Sie in einer Führung erfahren. An vielen Modellen können der Fachwerkbau und seine Holzverbindungen begriffen werden.

An der Museumskasse können Sie einen taktilen Geländeplan ausleihen, die Gastwirtschaft hält eine Speisekarte in Brailleschrift für Sie bereit.


Tastraum

Im Handwerkerhaus Henkel wurde ein Tastraum eingerichtet. Thema dieses Raumes ist die Verarbeitung von Wolle. Als Tastexponate stehen ein ausgestopftes Schaf, die verschiedenen Stadien der daraus entstehenden Wolle sowie ein Spinnrad zur Verfügung. Der Tastraum kann nur im Rahmen eines Projektes genutzt werden.


Gastwirtschaft

Die Gastwirtschaft Zur Post bietet Speisekarten in Braille-Schrift an.